Flipchart-Coach Blog

Präsentationen in den Raum holen

Als Präsentationsmedium arbeiten wir nicht nur mit dem Flipchart sondern setzen häufig weiße Pappkartons ein.
Dieses Ausgangsmaterial  ist ideal um Präsentationen in den Raum zu holen und Eye-Catcher zu gestalten.

Hier 3 Beispiele für Wegweiser aller Art.



In unserem Buch „Kreativ präsentieren“ widmen wir Kartons ein eigenes Kapitel in dem zahlreiche Beispiele die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Inszenierung mit Cubes zeigen.

Wir erklären im Buch auch, wie Kartons in der Moderationsarbeit genutzt werden können und geben Ideen und Anregungen wie Inszenierungen größere Veranstaltungen mit Cubes möglich sind.

Wie zeichnet man eigenlich …

ein Teleskop?

Aus der Reihe „Business-Symbole einfach zeichnen lernen“ heute: Das Teleskop.
 
Wenn Weitblick gefragt ist, oder der Blick auf etwas gerichtet werden soll, wir vorausschauen oder eine Sache in den Fokus rücken möchten- bietet sich als visueller Anker das Teleskop an.

Aber auch für Vision, Beobachtung, erkunden und entdecken kann dieses Symbol stehen.

Sprich: Ein einfaches Symbol für viele Situationen. Durch Schatten und ein bisschen Farbe entsteht ein toller dreidimensionaler Effekt!

Mit einem Klick auf die Anleitung kann diese als PDF heruntergeladen werden.



Viel Spaß beim Abzeichnen!

Fundstück der Woche

Bei Inhouse Workshops werden wir oft mit der Tatsache konfrontiert, dass es zwar ausreichend Pinnwände gibt aber nicht genügend Flipcharts.

Das Fundstück der Woche:
2 breite Clips (14,5 cm).



Das Befestigen geht schnell (viel schneller als mit Pinnnadeln!) und hält unglaublich gut. Wir haben die Clips an unterschiedlichen Pinnwänden getestet. Es lässt sich sogar ein ganzer Flipchartblock damit aufhängen- was Nadeln nicht schaffen! Und, das Papier kann für die Präsentation nach hinten umgeblättert werden.



Bingo! Das ist die Lösung die wir immer gesucht haben.

Die 14,5 cm Clips gibt es z.B. bei GRANIT (unbezahlte Werbung aus Überzeugung) für ca. 3 Euro das Stück.  Unschlagbar günstig diese Flipchart Lösung.

Wir haben immer einen ganzen Beutel voll solcher Clips mit im Gepäck. Gebraucht haben wir sie spontan schon oft!

Besser gut durchgepaust, als schlecht von Hand gezeichnet.

Manchmal braucht es detailreichere Motive, wie in diesem Beispiel die anatomische Abbildung eines Herzens.



Für die Gestaltung von komplexeren Motiven greifen wir zu einem altbewährtem Hilfsmittel: dem Durchpausen.

Dazu suchen wir in einer Bilddatenbank nach einem passenden Bild oder einer Zeichnung mit freier Lizenz.
In Word bringen wir das Bild einfach auf die gewünschte Größe und drucken es als Vorlage in schwarz/weiß aus.

Zum Durchpausen selbst ist kein teures Equiptmen (wie z.B. ein Lichtbrett) notwendig. Wir stellen uns einfach an‘s Fenster und nutzen das Tageslicht.



Bei der Gestaltung des Motivs halten wir uns natürlich an unsere Grundprinzipien: Die Linien werden dünn gezeichnet, und berühren sich nicht. Gefärbt wird anschließend mit Wachsmalblöcken – so bekommt das Motiv unseren typischen Look.



Ausgeschnitten und mit dem ablösbaren Kleber (Scotch removable Stick) bestrichen lässt sich das Motiv einfach auf jedem Flipchart integrieren und immer wieder verwenden. Ein Aufwand, der sich somit lohnt.

Wie zeichnet man eigentlich …

ein Sofa? 

Aus der Reihe „Business-Symbole einfach zeichnen lernen“ heute:
Das Sofa.
 
Wer liebt es nicht, die Füße mal hochzulegen, sich eine Auszeit nehmen und einfach nur zu relaxen. Das Sofa ist ein vielseitiges Symbol das genau das symbolisiert: Entspannung, Pause, Erholung.

Das Sofa kann auch im Zusammenhang mit der eigenen Komfortzone verwendet werden oder einfach nur einen Wartebereich markieren.

Die Step-by-Step-Anleitung kannst Du mit einem Klick auf das Bild als PDF downloaden.

Wenn sich Interaktion und Visualisierung treffen

… kann das so aussehen …

In dem Tunnelausschnitt verbirgt sich etwas – das macht neugierig und baut Spannung auf.

Die Teilnehmer im Fahrschulunterricht greifen ins Dunkle und ziehen zur Prüfungsvorbereitung einen gerollten Fragebogen.

In diesem Beispiel haben wir verschiedene Materialien im Einsatz: Einen weißen Karton, digital vorbereitete Motive und Leichtschaumplatten von Kapa (für das Verkehrsschild).

Mehr solcher Tipps dann ab Oktober im neuen Buch „Kreativ präsentieren“ oder live ausprobieren ab 2021 im Workshop „Kreativ präsentieren“

Besser präsentieren am Flipchart

Heute ein weiterer Tipp für das bessere Präsentieren am Flipchart: Vorbereitete Motive lassen sich schneller finden, wenn sie mit Klebepunkten markiert werden – so könnt ihr euch in der Präsentation lässig „Punkt für Punkt entlanghangeln“.



Die Klebepunkte gibt es in verschiedenen Farben und finden sich in nahezu jedem Moderationskoffer.

Je Chart braucht es zwei Klebepunkte, die mit der Blattkante dazwischen aneinandergeklebt werden.

Oft reichen schon verschiedene Farben für die Ordnung, wer noch mehr Orientierung braucht, kann noch eine Ziffer oder Buchstaben auf den Klebepunkt schreiben.



Klebepunkte an verschiedenen Blattkanten erinnern euch zusätzlich daran, während der Präsentation mal die Seiten zu wechseln.

Die handliche Hülle für Klebeelemente

Wie ihr wisst arbeiten wir gerne mit wieder ablösbaren Klebeelementen, um unsere Teilnehmenden zu überraschen.

Klebeelemente, die wir während einer Präsentation einsetzen bewahren wir in einer handlichen Hülle auf, bestehend aus einer Klarsichtfolie und einem starken Blatt Papier (160 g).



Und so geht’s:
1. Zuerst wird der weiße Rand der Folie so abgeschnitten, dass die Folie dennoch an der langen Seite geschlossen bleibt.



2. Das starke Papier wird einmal in der Mitte gefaltet und das Bild vom fertigen Motiv, wie es am Ende der Präsentation aussehen soll, darauf geklebt.


4. Nun wird das Papier auseinandergefaltet, in die Folie geschoben und mit der Folie erneut geknickt.



5. Alle Symbole werden in die Hülle geklebt – wenn sie während der Präsentation in einer bestimmten Reihenfolge angeklebt werden müssen, empfehlen wir die Motive entsprechend übereinander zu legen. So braucht ihr während der Präsentation nicht nach dem richtigen Klebeelement suchen und könnt euch voll und ganz auf euer Publikum konzentrieren.



Aber Vorsicht: Wer seine Motive sehr lange unbenutzt lagert, sollte die Motive erst kurz vor dem Seminar übereinanderlegen – lange auf Papier gelagert, sind die Motive nämlich schwerer ablösbar.

Wie zeichnet man eigentlich…

… ein Sprachrohr?

Aus der Reihe „Business-Symbole einfach zeichnen lernen“ heute: Das Sprachrohr

Das Sprachrohr ist der Vorreiter des Megaphons. Beides hilft sich Gehör zu verschaffen. Darum steht dieses Symbol auch für Marketing, Kampagne, aber auch für Statement, klare Ansagen machen und Aussagen treffen.

Auch heute noch – wo eigentlich die Flüstertüte nicht mehr in Gebrauch ist – wird dieses Symbol gerne als Metapher verwendet.

Mit unserer Step-by-Step Anleitung ist das Zeichnen des Sprachrohrs kinderleicht. Mit einem Klick auf die Anleitung könnt ihr diese als PDF downloaden.

Fundstück der Woche

Wachsmalfarben für Menschen mit Rot-Grün-Sehschwäche.



Laut Wikipedia besitzen ca. 5% der Bevölkerung (überwiegend Männer) eine „Farbenfehlsichtigkeit“ (Farbenanomalie) umgangssprachlich auch als Rot-Grün-Sehschwäche bezeichnet.

Um dennoch die Farben beim Gestalten von Flipcharts unterscheiden zu können hatte kürzlich einer unserer Workshop Teilnehmer seinen eigenen speziellen Wachsblockkasten dabei.

Die Wachsmalblöcke sind auf der Ober- und Unterseite mit Zahlen versehen und eine kleine Liste zeigt an, welche Farben die jeweilige Zahl besitzt. Genial!



Danke Patrik aus Hamburg für diesen tollen Lifehack.